Der Entwicklungsweg des Zeichens Krebs
Krebs ist das Zeichen der großen Mutter und der Heilerin. Wenn Sie sich das Tier Krebs anschauen, sehen Sie einen harten Panzer, der ein weiches, saftiges Inneres schützt. Dieses Bild passt nahtlos zum Sternzeichen Krebs.
Krebs gehört zu den sensibelsten Zeichen des Tierkreises. Ultraempfindlich für Eindrücke und Impulse aus der Außenwelt. Entscheidungen werden aus dem Gefühl heraus getroffen, auch wenn Krebse oft denken, sie würden mit dem Kopf entscheiden. Wirklich zu fühlen, das ist der Weg des Krebses.
Um in dieser Welt zu überleben, braucht Krebs jedoch einen Panzer, einen Schutzschild, so wie Isoliermaterial um Elektrokabel gelegt wird, um das empfindliche Innenleben zu schützen.
Shields up oder shields down?
Ich muss dabei immer an Captain Picard aus Star Trek denken: „Shields up!“, sobald Gefahr aus dem All droht. Genauso funktioniert es für Krebs, zu lernen, wann „shields up“ und wann „shield down“ angesagt ist.
Am Ende geht es darum, das Leben mit so oft wie möglich heruntergefahrenen Schutzschilden anzugehen, und sich mit aller Verletzlichkeit zeigen zu dürfen. Und das braucht Zeit.
Menschen mit Sonne oder Mond im Krebs sind als Kinder oft eher schüchtern, manchmal fast unsichtbar. Später können sie ein schönes, freundliches und hilfsbereites Bild von sich nach außen zeigen, den Anschein von Verletzlichkeit erwecken und gleichzeitig mit „Röntgenaugen“ alles und jeden beobachten, bis die Lage sicher genug erscheint, um sich wirklich zu zeigen.
Die nährende Kraft des Krebses
Krebs ist von Natur aus freundlich, fürsorglich und nährend. Die große Mutter für alle, auch wenn es sich um einen Mann handelt. Menschen schütten bei Ihnen ihr Herz aus, und Sie helfen und kümmern sich. Krebs liebt es, Dinge und Menschen zu behüten und wachsen zu lassen.
Die Gefahr, sich selbst zu vergessen
Die Gefahr besteht darin, dass Krebs selbst außen vor bleibt und den eigenen Herzensweg unbetreten lässt. Hinter dem Schild, ohne die tiefsten Gefühle wirklich nach außen zu zeigen. In einer intimen Beziehung wird das schwierig, denn dann kommt die Entwicklung ins Stocken.
Bleibt Krebs hinter seinem Schutzschild, ist von echter Verletzlichkeit keine Rede – und genau diese wäre der nächste Schritt auf seinem Entwicklungsweg.
